Freitag, 28. November 2008

Bilder zwischendurch

Jemand wollte ein Bild von meinem zernagten Laptop sehen.



Das hier ist die "Treppe", die auf den Sigiriya Felsen fuehrte.



Auf dem Bild ist mal ein Intercity Luxusbus von innen zu sehen.



Wer den Fehler entdeckt kann sich selbst auf die Schulter klopfen, das musste ich einfach jetzt schon posten. (Das ist im Naturkundemuseum von Colombo)

Die erste Arbeitswoche,

Nun endlich sollte er beginnen mein Alltag in Colombo.

Verschwitzt und von Mücken zerstochen bin ich am Montag um 6 Uhr aufgestanden (hier wird es um 6 Uhr hell und um 18 dunkel, da ist leicht hochzukommen).
Als ich in den Spiegel sah, blickte mich ein mit Schlaffalten übersätes Gesicht an, anscheinend weicht der Schweiß die Haut auf und die Falten in der Bettwäsche tun ihr übriges.
Also schnell unter die Dusche gesprungen, aus der nur kaltes Wasser herauströpfelt (es gibt keinen Wasserdruck, jedes Haus hat am höchsten Punkt einen Tank, die Erdanziehungskraft hilft dann beim Rest) und mit guter Kernseife abgeseift, denn Duschgel kostet hier ein kleines Vermögen, knapp 8 Euro.
Wer es noch nicht wusste, von Kernseife bekommt man schön stumpfe Haare, nach dem Abtrocknen hat man dann für den ganzen Tag eine Frisur wie der unglaubliche Hulk, wenn man sie nicht mit Wachs bändigt.
Richtig geweckt wurde ich übrigens, nicht von der kalten Dusche, sondern zuvor von unserem rosigen Bad-Gecko, der hinter dem Spiegel wohnte und immer dann vorgeschossen kam, wenn ich den Spiegel zurecht gedreht hab.
Zum Frühstück gab es die ersten Tage nur Cracker der Marke Munchee mit Schmelzkäse, der zu meiner Überraschung mit Chili verfeinert war, später hab ich mir den Luxus von Cornflakes, Milch und Bananen geleistet.
Zum Abwaschen war keine Zeit (Feeehler!!, die Ameisen, die sich übrigens doch dort tummelten, haben sich dann darum gekümmert).
Gegen 7 Uhr hab ich das Haus verlassen und bin vorbei an verlausten, von Krätze geplagten Hunden, die kein Fell mehr hatten, und Gründstücken, auf denen sich der Müll einen Meter hoch türmte (auf der ganzen Grundstücksfläche), 10 Minuten zur Hauptstraße gelaufen,
Von wo ein Bus direkt zu CECB fährt.

Jetzt hol ich mal wieder aus:

Die Busse, das einzige öffentliche Verkehrsmittel. Die Busse sind die gleichen, die ich zuvor schon beschrieben hatte 3,5 Meter hohe, recheckige Stahlmonster.
Jeder Bus hat einen Fahrer (wer hätte das gedacht) und einen Schaffner, der die Fahrkarten verteilt, Leute reinpresst, Taschediebe verprügelt und die Stationen in die Menge brüllt.
Innerhalb von 1,5 Sekunden ruft er knapp 5 Stadtteile auf, und zwar:
Moratuwa, Galkisse, Dehiwala, Wellawatta, Bambalapitya.
Das klingt dann wie ein langes Wort, wer will kann das jetzt einfach mal probieren.
Einen Fahrplan gibt es nicht und Haltestellen sind nur ab und zu ausgeschildert, das Wissen über die inoffiziellen Haltestellen wird, glaube ich, von Generation zu Generation weiter gegeben.
Man kann in die Busse auch zwischendurch einsteigen, wenn man in der Lage ist, in langsamer Fahrt aufzuspringen und die Technik kennt, mit der man sich nicht fast den Arm bricht (ich war anfangs sehr unerfahren).
Diese Tatsache lässt aber nicht den Rückschluss zu, dass die Busse an den Haltestellen immer halten!
Zum Glück standen an meiner Haltestelle immer viele Leute, weswegen der Bus stoppen musste, aber Achtung, der Fahrer fährt los, sobald sich nur noch 2-3 Leute beim Einsteigen befinden.
Im Bus ist meistens alles zu klein für mich, ich kann weder gut stehen, noch gut sitzen. Wenn ich mal sitze, dann entweder mit den Beinen am Gang oder am Fenster mit den angewinkelten Knien gegen die nächste Lehne gepresst). Dazu kommt, dass die Leute hier anscheinend innigen Körperkontakt mit Fremden mögen, wenn man am Gang sitzt, bekommt man so ziemlich alles an die Schulter gerieben oder gelehnt, was sich zwischen Brust und Oberschenkel befindet, mein Brille wurde mir schon vom Kopf gehauen.
Bisher hab ich noch nicht einen Weißen im Bus gesehen, ich glaube deswegen werde ich auch immer wie ein Zirkusaffe angegafft. Anfangs war es noch lustig, nach 3 Wochen wurde ich aggressiv und mittlerweile hab ich mich daran gewöhnt, und gucke den Leuten so lange in die Augen, bis sie weg sehen.
Die Busse sind zur Rushhour grundsätzlich voll besetzt, was heißt, dass:
1. an den Türen die Leute mit einem Fuß im Bus stehen und sich mit einer Hand irgendwo festhalten
2. der Bus zu den Türen hin eine mehr als leichte Schieflage hat.
3. obwohl die Sitze besetzt sind, man von außen mehrere Gesichter an der Scheibe sieht, durch den enormen Druck der innen herrscht werden, die an den Sitzen Stehenden auf (ja auf!) die Sitzenden gedrückt
Wenn eine dieser Bedingung nicht erfüllt ist, muss es irgendwo noch einen freien Platz geben.
Und irgendwie schafft es der Schaffner trotzdem alle abzukassieren und kann sich sogar von vorn nach hinten durch den Bus bewegen. Auf dem Bild koennt ihr einen normel befuellten Bus sehen.

Ab 20 Uhr fahren schlagartig nur noch 10%, von da an nehmen auch nur die ganz mutigen die Busse, also ich natürlich auch. Der Fahrstil ähnelt dann dem, den der Fahrer auf der Rückfahrt von Pittgoda (dem Bergdorf) nach Kandy hatte. Sie heizen mit ca. 50-60 (das ist schnell) hupend durch die Stadt

Letztens sind Valentin und ich um 20.30 Uhr auf einen Bus gesprungen, er ging vor und hielt sich drinnen mit einer Hand an der oberen Stange fest. Der Bus fuhr plötzlich ruckartig an und da Valentin gerade nur auf einem Bein stand, macht er eine formvollendete, schwingende Kreisbewegung, mit der er seinen Körper auf dem Schoß des auf der ersten Bank sitzenden Mannes und sein Gesicht gegen die Scheibe beförderte.(während ich das schreibe muss ich lachen, vielleicht klingt es nicht lustig, aber in dem Augenblick hab ich mich nicht mehr eingekriegt).
Jedenfalls so ungefähr sind die Touren morgens zur Arbeit.

Nach 1 Stunde und 15 Minuten fahrt hab ich dann die 10 Kilometer hinter mich gebracht und sah nach der Fahrt genauso aus, wie morgens vorm Spiegel, verschwitzt und zerknautscht.

#natürlich ist es nicht immer so, aber in 60% der Fälle#

Der Arbeitstag an sich läuft immer gleich ab.
Morgens das Gelände betreten, und die Sicherheitsfrauen grüßen, vorbei an dem Raum der Putzkolonne (allesamt laufen barfuss durch die Gegend, auch beim Kloputzen). Als nächstes passiere ich den Fernseh- und Aufenthaltsraum, in dem immer Leute sind, ich weiß nicht wann die arbeiten, und die Kantine, in der einige Mitarbeiter ihr Frühstückscurry verspeisen.
(Ja genau, morgens Reis und Curry, mittags Reis und Curry und abends Reis und Curry, ich kann keinen Reis mehr sehen).
Dann in den Fahrstuhl, der jedes Stockwerk hält, weil hier irgendwie niemand die Treppe benutzt, und ins Büro. Das Büro hat 13m² und beherbergt 6 Leute, 3 PCs, die komplett virenverseucht sind, und von den dreien haben 2 Internet (das 1000 Mann starke Unternehmen hat eine schwache DSL 1000 Leitung) und sind die meiste Zeit besetzt. Was ich bemerkenswert fand war, dass alle PCs im Unternehmen mit illegalen Softwarelizenzen ausgestattet sind.
Ab und zu bekomme ich mehr oder weniger interessante Aufgaben und jeden Tag um 9.30 und 14.30 Uhr gibt es Tee mit Milch und Zucker, ich bekomme als Einziger eine Untertasse, weil ich ein besonderer Gast sei, meinen sie.
Um 16.30 Uhr ist dann Feierabend.

Mit den Kollegen komme ich ganz gut aus, der Abteilungsleiter ist sehr entspannt und meint ständig, ich solle nur sagen was ich machen will und er regelt das. Frei haben, kann ich wann ich will, ich soll aber nicht vergessen mich trotzdem im Anwesenheitsbuch nachzutragen, damit ich den vollen Lohn bekomme. In meinem Büro sitzen, 3 Frauen und 2 andere männliche Praktikanten (wobei die Bezeichnung Mädchen und Jungen besser passen würde, aber zum Thema „Männer, Frauen und ihre Interaktion“ werde ein anderes Mal schreiben.)

Hier zwei lustige Bilder die ich heimlich gemacht habe, ein Praktikant beim schlafen und daneben sein Vorgesetzter, der sich ueber ihn beschwert hat.

Das war mal ein kleiner Abriss meines Wochen-Alltags.

Also dann ich bemühe mich, mich weiterhin zum Schreiben zu motivieren. Demnächst bin ich auf einigen Baustellen, das heißt meine wenige Online-Zeit geht gegen Null, dafür gibt es dann sicherlich einige, lustige Bilder.

Also bis dann

Mittwoch, 19. November 2008

Ausflug nach Sigiriya, 04 - 05.10.2008

Als ich am Freitag (03.10.2008) mit Stefani zur BuBa Beachbar gegangen bin, um dort die Anderen zu treffen, erzählte sie mir, dass am Wochenende ein Trip nach Sigiriya geplant sei und fragte mich, ob Yusuf, Valentin (Yusufs Mitbewohner) und ich auch mitkommen würden.
Wir hatte nichts von diesem Ausflug gehört (später stellt sich noch heraus warum).

Wer mehr über Sigiriya wissen möchte, möge sich bitte an http://www.wikipedia.de/ wenden.

Am nächsten Tag wollten sich alle (Stefani; Suvi, ein Mädchen aus Finnland; Valentin; Yusuf; Nuwan und Tschulaka, IAESTE-Mieglieder; ich) treffen, um zum Busbahnhof zu fahren, von dort aus nach Dambulla und dann nach Sigiriya zu fahren. Vereinbart war 7 Uhr, Stefani und ich kamen absichtlich um 7.15 Uhr aber immernoch zu frueh.
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Wer investigativ denken kann und sich mal die Namensliste anschaut und die ursprünglichen Teilnehmer rausfiltert, kann jetzt schon den eigentlich Zweck des Trips herausfinden, geplant wurde er übrigens von den IAESTE-Studenten.
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Wir sind also eine Stunde zum Busbahnhof und von dort aus knapp 4 Stunden nach Dambulla gefahren. In Dambulla haben wir uns dann den wirklich den marodesten Bus + Fahrer ausgesucht, den ich bisher in Sri Lanka gesehen hab.
Der Fahrer muss an die 90 Jahre gewesen sein und das einzige was man von hinten sehen konnte, war das graue, zerzauste Haar, was über den Rand der Fahrersitzlehne ragte, sein Gesicht war eigentlich nur ein Schaedel mit Leder darueber (wie der nur den Bus lenken konnte). Der Bus hatte anstatt der üblichen Bodenbleche Holzplatten als Fußboden, die sich bei jedem Schritt durchbogen. Das Dach war wahrscheinlich nur auf den unteren Teil aufgesetzt, da es sich während der Fahrt komplett unabhängig bewegte. Ich suchte mir einen vermeintlich sicheren Standort im hinteren Teil des Busses, wo ich feststellen musste, dass sich unter der tragenden Fußmatte auf der ich stand ein Loch befand, was mir einen freien Blick zur Straße eröffnete.
Jedenfalls haben wir für die 10 Kilometer von Damulla nach Sigiriya 50 Minuten gebraucht, kein Kommentar.
Als wir dort ausstiegen, haben wir uns schnell ein gemütliches, günstiges Gästehaus gesucht (der Besitzer war wirklich nett und hat uns zum Frühstück mit Essen überhäuft) und sind dann in einem Hotel essen gegangen. Während wir auf der Terasse auf Reis und Curry warteten, bat und der Kellner, in das Hotel zu gehen, da gegen 15 Uhr die Affen kommen würden und Probleme beim Essen machen könnten, bis zu Abend habe ich diese Affe nicht gesehen.
Anschließend sind wir aufgebrochen, um den Felsen zu besteigen. Unterwegs fiel den beiden IAESTE Studenten ein, dass wir doch noch unsere Pässe und Geld bräuchten, also sind Nuwan, Yusuf und ich zurück gejoggt (bei schwülen 30 Grad) und haben alles geholt. Aber als wir an der Kasse ankamen, war die Laune ganz am Boden: Wir hatten nur noch 2 Stunden um den Felsen hinauf zu steigen, zu besichtigen und wieder herunter zu kommen und als Krönung verlangten die von uns 2700 Rs Eintritt (Einheimische und Leute mit einem Residential Visa, was ich jetzt auch hab, bezahlten nur 50 Rs).
Irgendwie kratzen wir das Geld zusammen und machten uns auf den Weg.
Als es dann noch anfing zu regnen konnten mich auch die tollen Höhlenmalereien nicht mehr aufheitern.
Aber oben angekommen klarte der Himmel etwas auf und es wurde doch noch recht angenehm.
Unterwegs sahen wir kleine Affen und Bienenschwärme, die wie dicke Bärte am Felsen hingen (also ohne Bienenstock). Den Aufstieg ganz nach oben ermöglichte eine nicht gerade vertrauenswürdige Stahlkonstruktion.

Auf dem Felsen war die Aussicht phänomenal, die Landschaft sah aus, wie die einer Modelleisenbahnanlage, außerdem hauste eine Horde von Affen in den Ruinen. Erst waren sie recht niedlich, aber als sie sich nicht für mich interessierten und ich sie deshalb etwas geärgert habe, sprang ein Affe mit gefletschten Zähnen auf mich zu. Obwohl er nur knappe 50cm klein , hab ich die Flucht ergriffen. Ihre Zähne waren doch imposant und wer weiß was die für Krankheiten übertragen, der Film „Braindead“ hat mich gelehrt was das fuer schlimme Folgen haben kann.

Als wir wieder nach unten steigen wollten, versperrte uns eine Affenmutter mit 4 Kindern den Weg die Treppe hinunter. 7 Personen standen da und trauten sich nicht vorbei, selbst als geschlossene Gruppe funktionierte es nicht (logisch, denn nur die Vorhut kriegt alles ab). Als wir dann mit Steinchen geworfen haben, ist die Affenfrau komplett ausgetickt und hat uns 20 Meter von der Treppe weggejagt.
Erst als eine andere Gruppe kam, bei denen jemand einen Regenschirm hatte, konnten wir fliehen.
Da hatte ich erstmal genug von Affen, aber als wir unten ankamen, waren die anderen Affen (die der Kellner meinte) da. Das erste was ich von ihnen wahrnahm, war ein Brüllen und das Krachen eines 2 Meter langen, armdicken Astes der auf dem Boden landete, von dem Zeitpunkt an waren unsere Blicke gen Himmel gerichtet. Überall waren sie, ich würde sagen ca. 1,20 m groß in den Bäumen und haben sich dort aufgetobt. Kokosnüsse, Äste und was weiß ich alles flog aus den Baumkronen und schepperte auf Dächer oder Straßen. Wo es etwas Essbares gab, konnten nur Hunde die Affen abhalten von den Bäumen zu kommen.
Von da an ist eigentlich nicht viel Spektakuläres passiert, wir haben gegessen, getrunken und gequatscht, Yusuf und Suvi hatten noch eine kleine Auseinandersetzung und in der späten Nacht ist für einen der beiden IAESTE-Leute das Trip-SOLL zum Trip-IST geworden.
(Wer es jetzt noch nicht verstanden hat, der soll mich einfach anschreiben, dem schick ich dann eine genaue Erklärung mit Bildern).

Hier hab ich noch ein Video vom Weg nach Pittgoda, das abgelegene Bergdorf:





Meine zweite Wohnung, 03.10.2008

So die zweite Wohnung war wesentlich besser, als die erste. Ein alter Mann hat die obere Etage seines Hauses vermiete, zwei Schlafzimmer und eine Küche (jedoch ohne Herd, Ofen oder Mikrowelle).
Ein großer Vorteil war, dass keine Ameisen in den Zimmern lebten, denn (was ich vergessen hab zu erwähnen):
Die Ameisen der ersten Wohnung hatten es sich während meines Hikkaduwa-Trips in meinem Laptop gemütlich gemacht, aber nicht 50, nein, es war eine ganze Kolonie. Erst kamen sie nur aus den Scharnieren des Bildschirms, als ich dann mit Nagelschere und Fingernägeln den Laptop so weit es ging zerlegt hatte, musste ich feststellen, dass sie sich nicht nur überall tummelten, sondern mir auch, als wäre es nicht schon beschissen genug, irgendeinen gummiartigen Kühlkörper zerfressen hatten, welchen sie wie kleine Eier im ganzen Gehäuse verteilten.
Als ich dann die Festplatte ausbaute und diese anhob, befand darunter eine Matte aus Ameisen, die ich wütend versuchte gottesgleich zu zerquetschen, jedoch mehr als die Hälfte flüchtete sich in für mich unerreichbare Tiefen des Laptops.
Nun gut, er läuft noch auch wenn mit ein paar Blessuren vom Zerlegen und Wiederzusammensetzen.

Ja, jedenfalls dort waren keine Ameisen, dafür einige andere Haustierchen.
Als erstes möchte ich die Termiten erwähnen, welche sich mit Muße ueber meinen Kleiderschrank hermachten (Jeden morgen krümelige Holzreste auf den Sachen), außerdem darf ich nicht das Fellvieh vergessen, welches eines Abends, als meine Mitbewohnerin (Stefani, sie war eine Woche spaeter abgereist) und ich die Tür öffneten, und mir mit einem Mal ein etwas buschiges, strohiges zwischen den Beinen hindurch aus dem Dunkel in die Freiheit schoss (DOOM 3 – Spieler können sich diesen Augenblick des Schreckens gut vorstellen…für Nichtspieler einfach mal bei youtube gucken).
Wie sich herausstellte war es eine Katze, die durchs offene Küchenfenster rein aber nicht mehr raus kam.
Jetzt zu den Moskitos, welche die erste Wohnung wegen der Autoabgase mieden. Diese waren hier zahlreich vertreten, ich hatte zwar ein Mückennetz, aber was nützt einem das, wenn man für jedes Bett zu lang ist, und deshalb die Füße entweder rausgucken oder so straff am Mückennetz liegen, dass die Biester durchstechen können.
So…wer fehlt noch, genau. Die Chip und Chaps, echt süße Streifenhörnchen, die überall rumflitzen und auch gern in die Küchen kommen, um Cracker und Brot zu naschen. Süß waren sie aber nur bis mich ihr markerschütterndes – wie soll ich es nennen Kreischen, Fiepen (zu leise), Pfeifen – Kriepfen, das klingt gut, morgens weckte. Ich glaube die müssen ihren Lungeninhalt mit 30 Bar durch eine Stecknadelgroße Öffnung pressen, so extrem hoch und laut ist dieser Ton.
Zu guter letzt kommt noch die untertassen-große Spinne die eines Tages als ich Heim kam im Treppenhaus saß, ich war nicht sehr beeindruckt, aber als meine Arbeitskollegen meinten, dass sie sehr giftig sei, hatte ich schon Respekt, hab sie aber seitdem nicht mehr gesehen.

Meine Güte ich hohl ganz schön aus, aber das kommt alles irgendwie so rausgesprudelt.
Hier mal ein paar Bilder zum gucken:



Jedenfalls kam ich dort Donnerstagabend an, Stefani war die nächsten zwei Tage nicht da und ich musste mich wieder irgendwie ein bisschen einleben.
Ich weiß nicht warum aber auch hier wäre ich am liebsten sofort nach Hause gefahren, ich musste ständig an meine Freundin denken und wie lange ich noch dort wohnen würde. Und was mach ich Kohlkopf, setz mich aufs Bett, um Musik zu hören, und wähle aus meinen zwei Möglichkeiten Beatsteaks und Coldplay, die Zweite (also recht melancholische Musik).
Da lag ich nun wie ein Troepfchen Elend …… das war schon ein echt blödes Gefühl.

Ich glaube nach 2 Stunden habe ich mich dann aufgerappelt, denn ich musste noch Wäsche waschen.
Wäsche waschen heißt waschen per Hand.
Meine anfängliche Taktik bestand darin, einfach alles in die Waschschüssel zu kippen, drei Mal umzurühren, alles knappe 2 Stunden ziehen zu lassen und es dann auszuwringen
(beim Auswringen meines Badehandtuches bin ich fast zusammengebrochen, da es voll gesogen an die 15 Kilo wog und man Holzfällerpranken braucht, um es zu umfassen und zu drehen, jedes Mal hatten das Handtuch und ich die gleiche Menge Wasser verloren).
Nach einigen Tagen dann, die ich mit seltsam riechenden Klamotten herumgelaufen bin, hab ich meine Vorgehensweise verfeinert. Ich fügte noch einen Vor- und Nachspülgang ein, was die Prozedur an sich zwar aufwendiger machte, aber dafür stanken die Klamotten nicht wie frisch durch behaarte Sportlerachseln gezogen.
Aufhängen musste ich die feuchten Sachen in meinem Zimmer, was dem subtropischen Mikroklima eine noch höhere Luftfeuchte bescherte.
Trotzdem hab ich dort geschlafen wie ein Baby, ich weiß nicht warum aber es war sehr erholsam (außer wenn der Vermieter seine Hustenanfälle bekam, bei denen er sich lauthals seines Auswurfs entledigte).
Ich glaube einen Morgen hatten wir kein Wasser (ich hatte den Rest aus der Leitung gerade zum Wäsche waschen benutzt) und ich musste ungeduscht, verschwitzt zur Arbeit.
Aber trotz aller Widrigkeiten, die Wohnung war nett, vor allem weil ich jemanden hatte mit dem ich reden konnte (zufällig kam Stefani auch aus Berlin, war schon einige Woche vor Ort gewesen und konnte mir Hoffnung machen).




So Ende.

Mein erster Arbeitstag, 02.10.2008

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Den Text, den ihr hier lesen könnt, hab ich schon einmal geschrieben, aber da ich so schlau war und die Word-Datei nur auf meinem Stick gespeichert habe und der (obwohl er gerade mal 3 Wochen alt war) nun kaputt ist, darf ich mich noch mal ransetzen.
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Nach 5,5 Stunden zombihaften Schlafes bin ich am Donnerstag vorbildlich um 6 aufgestanden und hab mich in die Dusche gezwängt, um meinen alten Körperdreck gegen frischen Nasszellen-Dreck auszutauschen.

Stimmt, das habe ich ja noch gar nicht erzählt:
Das Bad in der ersten Wohnung war ca. 1,70 m hoch. Die Klospülung funktionierte nicht, weshalb ich den ersten Tag einfach in die Dusche gepinkelt hab, ist ja auch nur Wasser, später fand ich heraus, dass man einfach in den Spülkasten greifen musste, um etwas nach oben zu ziehen.
Mein Glück war damals, dass es wenigstens ein europäisches Klo war, denn normalerweise sind hier nur solche mit Porzellan ausgekleideten Löcher im Boden.
Doch das Beste war, dass ich anfangs nicht wusste, welchen Duschkopf ich benutzen soll, da waren nämlich zwei, eine Brause, die direkt an der Decke hing und eine Handdusche. Das komische war nur, dass die Handdusche extrem weit unten angebracht war. Leider konnte ich damals aufgrund der geringen Fläche des „Baderzimmers“ nicht erkennen, dass diese kleine Handdusche zum Klo gehört und sich die Leute damit sauber kärchern. Aber zu meinem Glück war ich zu faul und hab mich unter die Brause an der Decke gehockt, um zu duschen.
Ich muss zugeben, bis heute weiß ich nicht, wie die das handhaben.
Spülen sie einfach nur durch, nehmen sie die Hände zur Hilfe, wie trocknen sie sich danach ab, wenn überhaupt und was ist wenn es mal widerspenstiger ist?
Jedenfalls hat mich neulich der flotte Otto auf der Arbeit überholt, ja und was macht man nun, wenn man nur diese Handdusche hat, dieses Bodenklo und nicht weiß wie es geht?
Hier geh ich dann mal nicht weiter ins Detail.
Yusuf hatte mir später einen guten Tipp gegeben: Socken hat man meistens dabei und die sind nicht teuer.

Ok, ich war also geduscht und um 7 Uhr mit einem Studenten verabredet, der dann auch pünktlich um 8 Uhr kam. Eigentlich wollte er mir zeigen, wie ich mit dem Bus zur Arbeit komme, aber aufgrund von Zeitmangel haben wir dann ein TucTuc genommen. Bezahlen musste natürlich ich, zum Glück hatte ich genau 400 Rs dabei (Die „Der Weiße bezahlt schon“-Mentalität ist hier recht verbreitet), womit dann auch mein Geld für den Tag flöten war.

Auf der Arbeit angekommen, wurde ich gleich zum Personalchef geführt, aber eigentlich auch nur, weil niemand wusste, wer ich war und was ich wollte.
Ja, da saß ich ihm nun gegenüber, ab und zu trafen sich unsere Blicke und jeder lächelte einmal. Bei jedem dritten Blickkontakt kamen dann die Fragen, die man hier nach 2 Wochen reflexartig beantworten kann.
Ich geb euch einfach mal nur die Antworten und ihr könnt euch die Fragen dazu denken:
Alex
Germany
Practical Training
4 month
Mount Lavinia (ein Ort)
Very nice country
Nach ca. einer Stunde wurde ich dann zum stellvertretenden Generalmanager oder so gebracht und danach, dann in die Quantity Surveying Abteilung (Ausschreibung, Vergabe, Leistungsverzeichnisse erstellen, usw.). Dort wusste auch niemand von mir, aber zumindest haben sie mich in ein Büro von irgendeinem Abteilungsleiter gesteckt, der mir zum Auftakt die hiesigen Normen in die Hand drückte und meinte ich solle mir das mal angucken.
Vorbildlich wie ich bin, hab ich den Rest des Tages diese Normen in guter, alter Uni-Manier durchgelesen, d.h. mein Kopf senkte sich in immer kürzer werdenden Zeitabständen in die Horizontale, um dann ruckartig wieder nach oben zu schnellen. Ab und zu saß ich auch einfach nur da, dachte ich hätte den Text vor Augen, dabei waren diese schon geschlossen und ich blickte nur auf die blasser werdende Projektion auf dem Inneren meiner Augenlider.
Ich hatte eben noch mit dem Jetlag und den Temperaturen zu kämpfen...
Tapfer hab ich mich jedoch jedes Mal wieder aufgerappelt und weiter gelesen, denn ich wusste, diesen Abend würde ich in eine andere Wohnung ziehen.

Freitag, 7. November 2008

Abenteuer am Mittwoch, 01.10.2008

Eigentlich wollte ich am Mittwoch bei CECB (mein Unternehmen) anfangen, aber da an dem Tag ein staatlicher Feiertag war (insgesamt gibt’s hier 24 Feiertage im Jahr, unter Anderem jedes Mal bei Vollmond) hatte ich frei *Freude*, Da Rene und Yusuf an diesem Tag das besagt Dorf Pittigoda besuchen wollten, bin ich einfach mitgefahren.

Ein Abenteuer Trip vom feinsten.

Als erstes sind wir 3 Stunden mit dem Bus nach Kandy gefahren, dort angekommen, hat uns dann ein Fahrer, den Rene kannte, abgeholt und sollte uns zum Dorf bringen.
Unterwegs haben wir noch kurz in einem sehr schön gelegenen Hotel zum Mittagessen angehalten. Dort haben sie uns dann Filetsteak serviert, was aber ankam, war ein fast zu Hackfleisch geklopftes Stück, sehniges Fleisch…naja für 4 Euro ist das egal.
Wir sind dann noch mal 2 Stunden bis in die Berge gefahren und haben dann in irgendeiner Stadt, Bananen, Wasser und Süßigkeiten (für die Kinder) gekauft.
Von da an ging es dann auf einer schmalen, löchrigen Straße entlang. Rene meinte er hätte in der Woche zuvor mit irgendeinem Minister geredet, der im versichert hätte, dass die Bauarbeiten zur Straßenerneuerung (für den Transport der Baustoffe) im Gange seien.
Nun ja Yusuf und ich fanden, dass die Straße nicht ganz so gut war, aber Rene meinte immer nur „Das ist noch gar nichts, die Straße hier ist richtig gut“.
Nach einer knappen weiteren Stunde sahen und spürten wir dann, was er meinte. Würde man nicht ein Auto auf den Bildern sehen, könnte man denken, es sei ein ausgetrocknetes Flussbett.
Irgendwann meinten wir zum Fahrer, er solle doch bitte anhalten und wir würden zu Fuß weiter gehen.
Nach 30 Minuten Fußweg kamen wir dann in dem Dorf an, begrüßt und verfolgt von den Kindern, die ihr auf den Bildern seht. Dort ist eigentlich nicht viel passiert, bis auf dass die Kinder mit den Kameras der anderen Beiden gespielt haben.

Als wir dann das Dorf verlassen haben, konnten wir die Straßenbauarbeiten, die in vollem Gang sein sollten, sehen.
Und dann ging es erst richtig los...
Als wir um die nächste Kurve gelaufen sind, stand mit einem Mal der VAN vor uns, erst dachte ich ’toll, nicht so viel Fußweg’, als wir aber Näher kamen, sahen wir was los war.
Der Fahrer wollte wohl zeigen was für dicke E..er er hat, und ist weitergefahren. Natürlich ist er dann irgendwo mit der Achse hängen geblieben. Aber anstatt auf uns zu warten, hat er versucht allein frei zu kommen, da aber das eine Hinterrad kaum Bodenkontakt hatte, hat er das komplette Profil vom Rad geschliffen (es roch nach verbranntem Gummi).
Zum Glück kamen dann die Dorfbewohner und haben uns geholfen.

Mittlerweile war es 16.30 Uhr, wir waren noch knapp 2,5 Stunden von Kandy entfernt und dann noch mal 3 Stunden von Colombo und dann noch mal 0,5 Stunden vom Bett.

Weiter geht’s: Er hat dann den Van irgendwie gewendet bekommen, aber nur unter Verlust der Kompletten Verwindungssteifigkeit der Karre. Ich glaube da war im Anschluss einiges verzogen.
Nachdem wir auf dem Hinweg teilweise mit 5 km/h bergab gefahren sind, musste diese Zeitdefizit natürlich aufgeholt werden, indem man bergauf mit 25-30 Km/h fährt und natürlich im ersten Gang.
Und was passiert dann, jawohl, irgendein Kühlschlauch ist irgendwo geplatzt. Jedenfalls waren wir mitten im Nirgendwo, auf einer Straße in den Bergen (17 Uhr, um 18 Uhr wird es dunkel).
Um irgendwie in die nächste Stadt zu kommen, haben wir dann alles Wasser was wir hatten dem Auto gegeben. Aber es reichte nur für 5 Minuten Fahrt, zum Glück war die Gegend dann etwas besiedelt und wir konnten nach Leitungswasser fragen, um weitere 5 Minuten fahren zu können. So sind wir dann etappenweise in die nächste Stadt gekommen.
Mittlerweile war es dunkel, und der Fahrer meinte, er fährt schnell zur nächsten Werkstatt und lässt das reparieren, er wäre in 15 Minuten wieder da (damals hab ich der einheimischen Zeitrechnung noch getraut).
Als er dann nach über einer halben Stunde immer noch nicht da war (18.30 Uhr) haben wir dann den Bus genommen, um nach Kandy zu kommen.
Von den ganzen Pannen haben wir keine Fotos gemacht, ich glaube wir wären sonst vom Fahrer getüncht worden.


Ich fand ja schon die Fahrt mit dem Van aufregend, wegen den Serpentinen und dem Gegenverkehr und den Abgründen, die sich teilweise neben mir aufgetan haben, aber die Fahrt mit dem Bus war um längen krasser.
Erst einmal war er brechend voll, so dass wir stehen mussten, und dann wurde dieser Panzer anscheinend von einem Verrückten gefahren.
Ich glaube wir haben die Strecke nach Kandy mit einem großen Bus und Stopps an den Haltestellen 30 Minuten schneller zurückgelegt als mit dem kleinen Van.
Ohne Angst ist der Fahrer mit dem Gaspedal im Bodenblech, dem Hupen-Hebel am Anschlag und Fernlicht auf den Serpentinen in den Gegenverkehr geschossen (getreu dem Motto: der Stärkere gewinnt, Evolution im Straßenverkehr, in 10 Jahren fahren hier alle nur noch Bulldozer). Da wir gestanden haben, wurde mir glücklicherweise auch gleich schlecht, aber lieber das, als nachts irgendwo in den Bergen zu hocken.
Kurz vor Kandy wurden wir dann von der Polizei angehalten, nach Bomben kontrolliert und der Fahrer hat gleich noch einen Strafzettel wegen Geschwindigkeitsübertretung bekommen.

Wir wurden dann irgendwo rausgeworfen und es wurde uns die Richtung zum Busbahnhof gezeigt.
Ganz einfach: nur um die nächste Ecke, am Fischmarkt vorbei (aufgemerkt!: Wir waren in den Bergen), kurz den Magen entleeren (so einen unglaublichen Gestank hab ich noch nicht gerochen, da kam mir wirklich gleich alles hoch) und dann müssten wir ihn schon sehen.

Am Bahnhof angekommen, hatten wir dann richtig Glück und haben den letzen Bus nach Colombo bekommen.
So gegen 00.30 Uhr bin ich dann in mein ranziges Bett gefallen, die einzige gute Nachricht dieses Tages war, dass ich am nächsten Tag ein anderes Zimmer haben könnte.

Entdecke Colombo in seiner ganzen Pracht, 30.09.2008

So mittlerweile ist es Dienstag der 30 September. An dem Tag war ich mit Rene in der Stadt er hat mir ein paar Einkaufsecken gezeigt und wir sind Curry essen gegangen, mit den Händen. Danach tränten mir die Augen, lief mir die Nase und ich musste Husten, das war so scharf, dass es mir alles gelöst hat was irgendwie in meinen Atemwegen war. Gefahren sind wir mit dem Bus, was echt ein Abenteuer ist. Unterwegs hat sich mir dann die Stadt offenbart, viel Müll auf den Straßen, der von den Müllsammlern teilweise barfuss mit bloßen Händen in Anhänger geworfen wird und durch die Hitze fängt das natürlich gut an zu stinken.
Jedenfalls haben wir das Nobelste Einkaufszentrum der Stadt besucht „Odel“ und er hat sich dort einige Klamotten und Souvenirs gekauft.
Achso, wenn ich nobel meine, dann ist das mit dem deutschen Kaufhof zu vergleichen.

Kurz zum Rene: Er war für eine Woche aus Dubai (Praktikum) gekommen, um für ein Uni-Projekt zu arbeiten. In einem abgelegenen Bergdorf (Pittigoda), soll eine Brücke über einen Fluss gebaut werden, eigentlich können die Bewohner dort den Fluss durchwaten, aber in der Regenzeit hat er eine Tiefe von über 4 Metern und eine extrem starke Strömung. Auf der anderen Seite des Flusses liegen die Reisfelder (einzige Einkommensquelle) der Bewohner.

Nachdem wir fertig waren haben wir Yusuf in den Twin Towers von Colombo getroffen, der dort seinen Flug umgebucht hat, und wir sind alle einfach mal ins Hilton gegangen (Bilder gucken).
Soweit ich mich erinnern kann, ist nicht viel mehr passiert.

Hikkaduwa, 27.09.-29.09.2008

Also am Tag nach meiner Ankunft, hatten Rene und Yusuf vor, nach Hikkaduwa zu fahren und haben mich gefragt, ob ich mitkomme. Das Angebot hab ich natürlich angenommen, besser als in der Bude zu hocken. Gesagt getan, am Samstag haben wir dann den Bus nach Hikkaduwa genommen (110 km, knapp 2,5-3 h). Dort angekommen haben wir uns in einem Gästehaus eingemietet, sehr günstig für nur 3 Euro pro nach und Person. Auf den Bildern seht ihr ja wie es dort aussah. Überdachte Liegeflächen direkt am Strand, morgens Frühstück mit frisch gepresstem Fruchtsaft (extrem lecker, hier sind alle Früchte 3mal süßer als in good old Germany).

Der ganze Trip kam mir sehr gelegen, das war eine gute Ablenkung. Abends haben wir dann nach einer Party Ausschau gehalten, aber da die Saison erst Mitte November beginnt (juhu bald) war gar nichts los, also sind wir mit dem TucTuc nach Unawatuna gefahren (das hat ewig gedauert, weil die Karre für drei europäisch gebaute Männer nicht ausgelegt war, d.h. bergauf mit 3 km/h).
In Unawatuna sind wir dann ins Happy Banana und haben dort einige Einheimische mit irgendwelchen Dauertouristen getroffen.
Irgendwann um 3 Uhr nachts sind wir dann zurück gefahren.

Am nächsten Tag haben wir eigentlich nur gechillt, und Rene hat versucht uns Surfen beizubringen, hat echt Spaß gemacht.
Yusuf ist dann am Sonntag wieder zurück nach Colombo gefahren, weil er arbeiten musste, da ich aber noch frei hatte, bin ich mit Rene noch bis Montag da geblieben. Da ich einen heftigen Sonnenbrand hatte, hat Rene mir ein Aloe Vera Blatt besorgt und ich hab mich mit dem Saft eingerieben…..die verbrannte Haut auf meiner Stirn hab ich 5 Tage später nicht mehr abbekommen, ich sah aus wie Gorbatschow.
Hikkaduwa hat mir echt gut gefallen!!